2011 Omas Wille ist Gesetz

Bühne

Nidder

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Omas Wille ist Gesetz (2011)

 

Schwank in drei Akten von Ine Assinck

 

Der Witwer Bernhard (Markus Neubert) und sein Bruder Martin (Wolfgang Platano) bewirtschaften zusammen einen abgelegenen Bauernhof. Um den Haushalt kümmern sich mehr schlecht als recht deren Mutter (Evi Diegel) und Bernhards Töchter Sophie (Nicki Klarr) und Katrin. So friedlich könnte die Geschichte weiter gehen, wenn nicht Bernhard plötzlich zur Einsicht gelangt wäre, dass noch eine Frau ins Haus gehörte und bereits seine Brieffreundin Martha (Simone Weißmüller) eingeladen hätte. Kaum erfahren seine Töchter vom baldigen Besuch der zukünftigen Stiefmutter, ist für sie klar: Die kommt nicht ins Haus. Doch Martha bringt Verstärkung mit in Gestalt ihrer Freundin Gertrud (Heike Kappes). Kaum haben es die beiden entgegen aller Widerstände bis in die Wohnküche geschafft, geht es auf dem Klasinahof drunter und drüber. Denn die Frauen haben einen raffinierten Plan ausgeheckt, wie sie die störrischen Mädchen für Martha gewinnen können. Dass sich ausgerechnet Sophie und der Nachbarssohn Max (Michael Ruppel) ineinander verlieben, sorgt nicht eben dafür, dass die Lage sich entspannt. Denn aus unerfindlichen Gründen sind Bernhard und Max’ Vater Nicolas (Bernd Hohmann), die sich nicht riechen können, beide strikt dagegen. An diesem Punkt nimmt Oma die Sache in die Hand. Auch wenn ihre Maßnahmen zunächst nicht überzeugend sind, am Ende dieses turbulenten Stücks bekommen doch alle was ihnen zusteht.

 

Regie:

Martina Sonntag-Blättermann

Simone Patter