2013 Der Hexenprozess

Der Hexenprozess (2013)

 

Anlässlich des Jubiläums 725 Jahre Stadtrechte Windecken führte die Nidder-Bühne gemeinsam mit der Stadt Nidderau vor den Kulissen des Windecker Marktplatzes ein historisches Spiel auf.

 

Im Jahre 1288, am 05. August, versammeln sich die Bürger des Örtchens Wonnecke singend und tanzend auf ihrem Marktplatz. Denn kein geringerer als der edle Herr Graf Ulrich von Hanau wird erwartet. Dieser überbringt den Bürgern von Wonnecke und ihrem Schultheiß eine bedeutende Urkunde, versehen mit dem Siegel von König Rudolf: Die Verleihung der Stadtrechte.

 

Fortan feiern die stolzen Bürger des Städtchens diesen besonderen Tag, so auch im Jahre 1688. Zu dieser Zeit ist es Brauch, dass anlässlich der Feierlichkeiten das Stadtgericht öffentlich auf dem Marktplatz zusammen kommt.

 

Dort herrscht an diesem 05. August reges Treiben, die Einwohner schmücken ihren Marktplatz für das große Fest. Nur Maria kann sich nicht erfreuen an diesem Trubel. Sie sehnt sich nach ihrem geliebten Florian. Doch der Vater hat ihr strikt und unerbittlich verboten, mit dem Burschen Florian zusammen zu sein.

 

Vater Scholl hat seine Tochter dem reichen, alten Kaufmann Weizel versprochen. Das, so glaubt Scholl, bewahre seine Tochter vor den bösen Stimmen und Schlimmerem. Die Stimmen raunen, Maria sei eine Hexe. Aus dem Raunen werden Rufe, lauter und lauter. Schließlich muss sich Maria auf die Anklagebank setzen.

 

Der schwerste Fall, den der Schultheiß an diesem Tage verhandeln muss. Gelingt es ihm, ein gerechtes Urteil zu fällen?

 

 

Regie: Simone Patter, Martina Sonntag-Blättermann